More servicesWindows Live
HomeHotmailSpacesOneCare
 
MSN
Sign in
 
 
Spaces home  Ecuador ... Quito !PhotosProfileFriendsMore Tools Explore the Spaces community

Ecuador ... Quito !

schoen hier oben
June 16

ein letztes Mal

 
Amazonia - Cuyabeno ... auch wenn es fuer mich jetzt mittlerweile schon wieder Ewigkeiten her scheint, dass ich dort war, muss ich noch kurz darueber berichten, jetzt da es auch die Fotos dazu gibt!
Das ganze war ein Trip mit der Uni (quasi so wie wir mit der Stegmayer dann ins Museum oder Theater fahren nach Muenchen, faehrt man hier halt in den Amazonas). Waren 2 Profs dabei, beide aber noch voll jung, 26 und 29, was das ganze einerseits noch interessanter gemacht hat, weil die beiden echt was drauf haben und andererseits echt entspannt, da wir mit ihnen abends die eine oder andere Weinflasche vernichtet haben.
 
Wir sind also hier in Quito um 5 in der Frueh los Richtung Osten, Landesinnere die Anden hinunter. Haben auf dem Hinweg noch in einer anderen Stadt uebernachtet, in der im Moment ein Ecotourismus-Projekt durchgefuehrt wird, hatten dort dann Vortraege usw und haben einen gigantischen Wasserfall besucht da die Gegend bekannt ist fuer Rafting. Schon bevor wir los sind, haben wir uns in Gruppen einteilen muessen, da jede Gruppe ein Thema vortragen musste, vor Ort dann z.B. beim Wasserfall oder in der ich war wir hatten das Thema Flora im Amazonas und haben das so gemacht, dass wir am 3. Tag die Leute in Gruppen eingeteilt haben und immer einer von als Guide quasi dort durch den Urwald ist und eine Pflanze erklaert hat. Das Ganze gab natuerlich Punkte und zaehlt zur Note dazu.
Nach dem Zwischenstopp und Uebernachtung ging es noch ca. 7 Stunden weiter Richtung kolumbianische Grenze. Die letzten 4 Stunden waren dann schon keine gepflasterten Strassen mehr und es ging auf roten Erdstrassen quer durch gruenen Wald mit Palmen, Bananenstraeuchern und hier und da eine kleine Holzhuette. Bis wir irgendwann, irgendwo ankamen ... von dort sind wir dann mit Kanus weiter, noch ca. 2 Stunden auf braunen Fluessen, durch den Amazonas. Unglaublich schoen ...
Da die Gegend ein Natuschutzgebiet ist, mussten wir dort auch eine Gebuehr bezahlen, fuer Einheimische 20 $ und Touristen 100$, da hatte ich aber Gott sei Dank das Glueck, da ich die einzige Auslaenderin war, mich als ecuadorianisch in die Liste einzutragen - und keiner hat´s gemerkt, hehe!!
 
Sind dann dort in einer Lodge angekommen, natuerlich ohne Strom und kein warmes Wasser, was aber auch wirklich nicht schlimm war da es eh so heiss war und Nachts hat es mit Kerzen gut funktioniert, die Atmosphaere war so noch magischer :-)
In der Lodge waren wir die einzigen und sind von dort mit 3 Guides jeden Tag los, woanders hin. Entweder Walks durch den Urwald, oder mit dem Kanu auf den tausenden sich durch den Amazonas schlaengelnden Fluessen auf der Suche nach Flussdelfinen (!! haben auch welche gesehen, wusste gar nicht dass es die gibt) oder am letzten Tag zu einer Comunidad von Indígenas, die dort noch fast unberuehrt von der Moderne leben. Dort hat uns ein Schaman empfangen, komische Atmopshaere war das, da er eine so respektable Persoenlichkeit ist, weise und in Kontakt mit den Geistern, dass sich keiner wirklich getraut hat laut zu sprechen, er hat mit einem von uns eine Limpia gemacht, dazu raucht er was und ist in anderen Sphaeren unterwegs (der Glueckspilz) und sieht so, was dem Koerper fehlt, Krankheiten etc ... wirklich beeindruckende Begegnung!
 
Jaaaa, und am Abend ... nach Vortraegen von manchen Gruppen, sassen wir noch gemuetlich zusammen, naja meist war es gemuetlich, eine Nacht allerdings hat mit einem eher boesen Erwachen geendet, aber dank Aspirin laesst sich das dann auch irgendwie ueberstehen.
 
All das ist schon wieder so lange her, seit dem war ich noch mit dem Kurs "Campismo u Primeros Auxilios" ein paar Tage Campen, mit Ueberlebenstraining, Verletzte retten mit erste Hilfe, Orientieren mit Kompass und Weg zurueck zum Camp finden mit Machete durch den Busch ... so richtig schoen a la Pfadfinder eben. War ganz okay, es hat halt eine Nacht nur geregnet und das Wasser ins Zelt und Zelten ist eh nicht sooo meine Lieblingbeschaeftigung ... aber was macht man nicht alles um Punkte/Credits zu bekommen!
 
Dann war da noch mein erster 5000er, die Ilinizas, ein Vulkan ca. 2 h von Quito. War ziemlich anstrengend, hat sich aber auf jeden Fall gelohnt!!
Und ein anderes Wochenende war ich noch mit Freunden am Strand, eine Freundin hat dort eine Huette, hat leider viel geregnet aber war trotzdem ziemlich witzig. Auf dem Hinweg sind wir die Haelfte getrampt, sind ca. 8 Stunden von Quito. Ist hier ziemlich praktisch mit den Pick-Ups, die nehmen einen einfach hinten drauf mit und wieder was gespart !
 
Ich hab jetzt noch 2 Wochen Uni mit Examenes Finales, dann werd ich noch mit Freunden ca. 1 Woche ein wenig durch Ecuador reisen. Nach Cuenca und weiter an die Kueste nach Guayaquil (die groesste Stadt Ecuadors) und nach Montañita, soll ein ziemlich schoener kleiner Surfort sein, bekannt auch unter all den Hippies, also bestimmt gemuetlich und relaxed!
 
Am 7. Juli geht es dann Richtung Heimat wo ich am 8. Juli ankommen werde ... so sehr ich mich auch wieder auf zu Hause freue, genauso schwer wird es mir fallen zu gehen - das Land ist einfach unglaublich und die Zeit hier unvergesslich ...
 
... die liebsten Gruesse, ein letztes Mal aus Quito ***
 
 
 
 
 
May 23

sprachlos

 
... so lange her, so viel passiert! Ich hab keine Ahnung wo ich anfangen soll, die letzten 3 Wochen waren so arg arg schön und beeindruckend!!!! Meine Familie war 2 Wochen hier, sind auf die Galapagos Inseln für eine Woche, danach war ich 3 Tage in Quito, die Familie ist wieder heim, ich einen Tag an der Uni, schnell ein Examen geschrieben und so ;-), und dann am nächsten Tag mit einem meiner Kurse (Educación Ambiental) in den Amazonas. Von dort bin ich nun am Samstag zurückgekommen - voller Eindrücke, Erlebnisse, unvergesslicher Momente, ein paar Mückenstichen UND völlig überfordert die Zeit auf Galapagos und in Cuyabeno (Amazonia) in Worte zu fassen. Bin immernoch überwältigt von allem ... hatte einfach eine unglaublich schoene Zeit !
 
Fotos vom Salida de Campo in den Amazonas gibt es irgendwann spaeter, da sich leider meine Kamera verabschiedet hat und ich nun erst mal die anderen Leut nach ihren Bildern noetigen muss! Aber die Zeit im Urwald mit alle den Leuten war halt soooooooo Abschuss :-)
 
Hier nur kurz ein wenig über Galapagos ... einer der wenigen Flecken Erde wo der Einfluss des Menschen auf ein Minimum reduziert wird, die Tiere seine Anwesenheit komplett ignorieren und es rote, schneeweisse, gruene und schwarze Straende gibt.  
Kennen werden die Inseln die meisten wahrscheinlich von Charles Darwin. Er war nicht der Entdecker, sondern nur dort mit einem Schiff zu Besuch und hat während dieser Zeit dort die Finken und Riesenschildkröten studiert, da ist ihm dann die Sache mit der Evolution eingefallen - GOTT sei Dank!
 
Galapagos besteht aus 12 Hauptinseln und etwa 12 kleinen Inseln, wovon nur 5 bewohnt sind. Alle Inseln sind durch Erruptionen von Vulkanen auf dem Meeresboden entstanden, und einige von ihnen immernoch sehr aktiv, daher sieht es manchmal auch eher aus wie auf dem Mond als im Paradies. Der letzte grosse Ausbruch war 2005. Seit 1959 sind die Inseln zu einem Nationalpark erklaert worden und werden nun so gemanaged, d.h. z.b. dass Ecuadorianer 15 $ zahlen um einzureisen und Extranjeros 100 $, schon krass, aber auch richtig so.
 
Unterwegs ist man dort entweder individuell, also man schaut halt dass man von Insel zu Insel kommt oder von einer bewohnten Insel Tagesausfluege macht. Oder, so wie wir es gemacht haben, man ist auf einem Schiff, auf dem man schlaeft und wohnt und welches Nachts die Strecke zur anderen Insel zuruecklegt. Hatten echt immer ein volles Programm. Los ging´s meist um 6:00 in der Frueh, mit einem Panga (kleines Gummimotorboot) auf die Inseln, dort wurden in kleinen Gruppen dann mit einem Naturalist/Guide die Walks (oh je, welch Verschleiss der deutschen Sprache) gemacht. Viel, viel erklaert, gesehen, gestaunt, fotografiert oder einfach nur genossen. Mal schnorcheln, und das ist echt witzig dort weil die Seehunde zum spielen kommen, einfach so aus Neugier, oder vielleicht weil Menschen mit Schnorchel und Taucherbrille ziemlich laecherlich aussehen ...
Zwischendurch, also nach dem Lunch gab´s meist Vortraege ueber Entstehung, Geschichte, Tiere der Inseln. Meist interessant, aber oft schwer zu verstehen weil das Englisch wirklich nicht soooooo gut war von manchen Guides.
Wie manche vielleicht wissen, war mein Papa vor langer langer Zeit (als Student quasi) Reiseleiter dort, heute wuerde das leider gar nicht mehr gehen, weil es nun die Auflage gibt dass man Einheimischer auf den Inseln sein muss. Fuer ihn war diese Reise natuerlich noch mehr was Besonderes, alte Erinnerungen ... das witzige war, der eine oder andere Barmann hat sich immernoch an ihn erinnert, die Guides waren ziemlich fasziniert einen Guide aus so alten Zeiten an Bord zu haben ( und wir haben leider auch die Wahrheit ueber Pepe Salcedo und sein Schicksal erfahren) ;-) !
 
Von all seinen Erzaehlungen wusste ich ja, dass diese Inseln was besonderes sind, aber so recht vorstellen wie es wirklich ist konnte ich mir nicht. Genauso wie es mir jetzt schwer faellt alles zu beschreiben ... und es schwer war aus so vielen, ein paar Fotos rauszusuchen und online zu stellen, ich weiss es sind immernoch ziemlich viele, aber weniger ging einfach nicht! Wenn ich schon keine Worte finde, dann muessen die Bilder fuer mich sprechen.
 
**jetzt dann aber mal wieder in die Realitaet, studieren, zurueck an die Uni (... zumidest bis Donnerstag, am WE vielleicht dann an Strand ... ) hihi
 
 
 
 
May 01

der Praesident, ein paar Berge, und heisse Quellen (ach ja, und GEGEN Iberia)

 
zuerst die unerfreulichen Dinge, ich hatte das Vergnuegen das Krankenhaus hier kennenzulernen und hab zum ersten mal eine Infusion bekommen (und ich hasse Nadeln arg), hatte Vergiftung oder so vom Magen, ist aber schon wieder alles gut.
Dann waere da noch Iberia ganz oben in der Liste !!!! Die Sache ist zwar mittlerweile fast geklaert aber vor 2 Wochen noch haben die bei Iberia mich mal wieder ziemlich ziemlich boese gemacht, weil sie mir erklaeren wollten, dass schon alle Rueckfluege ausgebucht sind und sie abgesehen davon nicht wissen ob und wann und wie sie mein Ticket umbuchen koennen ... um die arg lange und komplizierte Geschichte kurz zu fassen: liiiiiiebe Freunde fliegt einfach alle NIEMALS mit Iberia ! ( wie praktisch dass man die so oeffentlich nieder machen kann - hehe)
Aber wie gesagt, ist fast schon alle geklaert und ich nehme an es klappt, dass ich Anfang Juli einen Rueckflug bekomme...
 
So, ich will aber eigentlich gar nicht vom Rueckflug reden, weil es ist einfach immernoch so super schoen hier und ich hab jetzt schon Angst, dass die Zeit zu schnell vergeht ... morgen schon kommt meine Family! Das ging schon schnell, werden ab Freitag fuer 1 Woche auf die Galapagos Inseln fliegen. Bin schon unglaublich gespannt das endllich kennen zu lernen, nachdem ich ja mit Erzaehlungen von Reiseleitererinnerungen vom Papa aufgewachsen bin (und natuerlich in der Schule im Biologie Unterricht fasziniert die Entdeckungen Darwins verfolgt hab ;-) ! )  Fuer die die es nicht wissen sollten, die Galapagos Inseln liegen vor der Kueste Ecuadors und gehoeren zum Land, von Quito aus wenige Flugstunden, dort ist man dann meist auf groesseren Schiffen untergebracht und faehrt von Insel zu Insel. Aber mehr dazu wenn wir zurueck sind und ich wirklich was weiss ...
 
Vorletztes Wochenende war ich am Samstag dann doch mal wieder mit dem Exchange Programm der Uni unterwegs, hab viele von den Amis seit dem Trip zum Strand das erste Mal wieder gesehen, war auf jeden Fall nett. Bin aber hauptsaechliche mit weil ich unbedingt den Cotopaxi (5.897 m) schon ein Mal sehen wollte, mir das Refugio anschauen und weil 2 Freunde von mir als "Guides" mitgekommen sind. War eher ein gemuetlicher Ausflug, sind nur von Parkeadero zum Refugio ( dort wo man dann normalerweise uebernachtet um von dort zum Gipfel aufzubrechen) aufgestiegen. Allerdings war das fuer den einen oder anderen Gringo schon so extremely exhausting. Fuer die die wollten, haben uns die "Guides" (also eben Jorge und Gustavo) noch ein Stueck weiterbegleitet zum Anfang des Gletschers. Leider war an dem Tag alles bewoelkt aber es war dennoch echt beeindruckend und ich hoffe, jetzt nachdem ich den Vulkan gesehen hab noch mehr, dass mein Plan im Juni aufzusteigen zum Gipfel klappt. Mit den beiden Jungs als Guides das war natuerlich auch ziemlich witzig, ich kenn die beiden vom Berggehn, Gustavo studiert auch an der Uni, aber Soziologie.
 
Am Tag drauf, also am Sonntag bin ich mit einer Gruppe auf den Pasochoa (4.200 m)! War auch super schoen, und ENDLICH, der erste Gipfel den ich ohne Wolken gesehen habe und mit einer Aussicht, die unglaublich schoen und bewegend war ! Im Mai und Juni wenn das Wetter besser wird, hab ich hoffentlich oefter das Glueck ...
Linu war auch dabei, ist aus Deutschland, aus Muenster und macht hier gerade ein Praktikum, hab ihn ueber Gustavo kennengelernt. Witziger Typ, der gern seinen zylinderaehnlichen Hut als Bergsteigerhelm verkauft (solltest du das hier lesen)      --> lieber Linu, das funktioniert nicht :-)
 
Unter der Woche war das Highlight das Date mit dem Praesidenten, Correa !! Hab ihn tatsaechlich getroffen, er war in der Uni fuer eine Konferenz und da man als Austauschstudent die eine oder andere Freistunde hat und sich langweilt und mir meine Studienkollegen sagten der wuerde vielleicht kommen und es mit all der Polizei und Security auch danach aussah, bin ich natuerlich gleich mal hin ... und er wr auch da! Hat auf jeden fall Charisma und weiss wie man redet ... die Studenten haben fast bei jedem Satz gejubelt und waren ziemlich aufgeregt dass er wirklich da war - okay, ich schon auch !! Man trifft ja nicht alle Tage den Praesidenten.
 
So das letzte Wochenende dauert nun schon ziemlich lange. Morgen am 1. Mai ist Feiertag, klar dass der Montag dann auch frei ist ... somit hab ich 4 Tage keine Uni.
Von Samstag auf Sonntag war ich weg, raus aus der Stadt !! Am Sonntag sind wir auf den Imbabura (4.600 m). Da es aber 3 Gipfel sind und ziemlich viel zum Klettern, muss man recht frueh los. Sind daher schon am Samstag zu der Stadt dort in der Naehe gefahren, ein Bekannter hat dort Familie, haben dann alle da uebernachten koennen - was schon eine Leistung war, da wir ca. 15 Leute waren. Gekannt hab ich natuerlich nicht alle, ein paar vom sehen, aber Fencho (ein Colombianer der hier in Quito arbeitet), Linu, Gustavo und Pablo (bei dem wir uebernachtet haben) und das war dann auf jeden Fall von den Leuten her ziemlich witzig !!
Sind am Morgen um 5:30 mit den Autos los und dann begonnen aufzusteigen. War natuerlich bewoelkt, im oberen Teil ist es viel zum Klettern und auf jeden Fall mit Helm. Hatte teilweise schon ein wenig ein komisches Gefuehlt, weils echt steil war und man extrem vorsichtig sein musste an welchen Felsen man sich festhielt, da die teilweise locker waren. Aussicht leider auch hier oben keine, aber es hat sich einfach trotz allem so gelohnt !!!! Wirklich bloed war nur dass es beim 3. und hoechsten Gipfel anefangen hat zu regnen und man noch vorsichtiger sein musste beim Klettern. Sind alle heil angekommen und es war ein super schoenes Wochenende ...
 
...nach dem ich mir dann heute mit einer Freundin einen Tag in den "Aguas Termales" von Papallacta gegoennt hab. Ca. 2 Stunden ausserhalb von Quito, warmes Quellwasser von einem Vulkan :-)
 
Bilder kommen am Mittwoch, wenn die Uni wieder offen ist ...
 
Morgen Feiertag, nichts geplant !
Ausser meine Familie abholen - der Gedanke ist noch ein wenig unreal ...
 
Ich freu mich arg auf Euch ... eine gute Reise und bis morgen um 11:00 am Flughafen :-)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
April 20

yo creo que sí

 
nun hab auch ich es mal geschafft meine Digicam am Abend mitzunehmen ... die Bilder koennen zwar nicht mit all den Erasmus-Total-
Vernichtungsparties gewisser anderer Seiten hier im Net mithalten, aber immerhin, es sind Party Pics. Das war letzte Woche Donnerstag, gestern abend war so ziemlich genauso, dementsprechend geht es mir heute, hmmm :-/ , aber ich hab Freitags ja zum Glück keine Uni, bin aber grad trotzdem hier, wegen dem Internet (wobei ich glaub nächste Woche hab ich es auch zu Hause :-) ). Gestern waren wir in nem anderen Club, hatte aber keine Kamera mit.
Letzte Woche, also von dem Abend von dem die Bilder sind, war ich auch mit Andrea u Dani unterwegs in dem gleichen Club, in dem letztes Mal die Maedels frei trinken durften - klar dass wir mit der gleichen Erwartung wiederkamen ! Nur leider haben wir nicht bedacht dass letztes Wochenende Wahlen waren, und Alkohol eigentlich verboten war (naja, aber es gab den einen oder anderen Bekannten der doch irgendwie an ein Flaeschchen gekommen ist) ;-) .
 
Zu der Sache mit den Wahlen, seit der neuen Regierung (Praesident Correa) im Januar ist es politisch gesehen ein wenig ein Chaos, vor ca. 4 Wochen hat der Praesident z.B. so ziemlich alle Abgeordneten gefeuert. Und da wir hier ja in der Hauptstadt sind, wo auch Regierungssitz ist, kam es des oefteren vor dass man der einen oder anderen streikenden Menge begegnet ist, mit 2 Verletzten bei einer Schiesserei oder lieber einfach gar nicht ins Zentrum an bestimmten Tagen.
 
Um die politisch Interessierten von euch ein wenig aufzuklaeren: die Regierung vor Correa war eher rechts-konservativ, Correa eher sozialistisch-links (von Gegner auch als Ecuadors Chavez oder Fidel Castro oder etwas harmloser als Morales verschrieen).
Er will komplette Reformen in allen Teilen des Landes, gerechtere Verteilung der oekonomischen Mittel, Entmachtung politischer Gremien usw ... und genau dafuer waren die Wahlen, um Aenderungen zu ermoeglichen muss die Verfassung geaendert werden. Und da musste nun die Bevoelkerung abstimmen: "Sì" o "No".  Die meisten Studenten, Revoluzer und die untere bis mittlere Schicht waren soweit ich das beurteilen kann tendenziell fuer ein "Sì". Wohingegen die Tendenz unter der oberen, oekonimisch sehr starken Schicht zum "No" ging. Deren Argumente waren eben die Aengste dass Correa hier das Gleiche machen wuerde wie es in Venezuela mit Chavez passiert. Was natuerlich auch wirklich nicht so toll waere, allerdings ist die Regierung bis jetzt noch weit davon entfernt, und klar, sie haben Angst ihr Geld und ihre oekonomisch starke Position zu verlieren. Im Gegensatz zu der kleinen, reichen Oberschicht hat es eben eine extreme grosse Schicht der untersten Klasse oder Indígenas (Ureinwohner) wovon viele in Armut leben, all diese haben natuerlich fuer ein Ja gestimmt - und am Sonntagabend wurde dann bekannt gegeben dass die Verfassung neu aufgesetzt wird und der Weg fuer die Aenderungen frei ist. Schon mal ein erster Schritt! Politisch gesehen ist es (vorerst) nun auch wieder ruhiger in der Stadt  ... UND es gibt wieder Cocktails ! :-)
 
Am Sonntag, waehrend also unten in der Stadt alle am Kreuzeln machen waren, bin ich mit 2 Freunden auf den Rucu Pichincha (4.675 m). Das ist so quasi der Hausberg Quitos, direkt neben der Stadt! Sind in der frueh um 8 los. Da wir gerade in der regenreichen Zeit sind (noch is Mai), war es zwischendurch bewoelkt. Die Pichinchas ist ein Vulkan mit 3 Gipfeln und einem riesen Krater. Rucu ist der vordere, weiter hinten der Guaua, von der Hoehe ziemlich gleich. Wollten zum hinteren aber da auf dem Weg Schnee zu sehen war und es dann gefaehrlich ist zwecks abrutschen, haben wir entschieden nicht bis zum hinteren zu gehen, sondern auf den Rucu.
Auf dem Rueckweg gegen spaetmittag dann, waren die Wolken fast weg, und es war einfach eine unglaublich schoene Sicht auf die Stadt, sassen ewig im Gras und haben nach der Anstrengung und Kaelte auf dem Gipfel oben, die Sonne und Waerme noch mehr genossen.
Normalerweise hat man von dort oben eine atemberaubende Sicht auf die 5 und 6000der Cotopaxi, Cayambe mit ihren schneebedeckten Kronen. Ich hoffe ich kann bald mal mit einem Foto dienen, gesehen hab ich sie schon ein paar mal und sei sind wirklich wunderschoen und die Groesse und Form unglaublich beeindrucken, das war aber immer beim Laufen frueh am Morgen im Park, und da war leider keine Kamera in der Naehe.
 
... aber die Gelegenheit kommt bestimmt noch, hab ja noch Zeit :-)
 
 
 
 
 
 
April 13

endlich eigene Gummistiefel

  
Hab die Semana Santa nun doch dafür genutzt mich im Schlamm zu baden ... und hab mich mit 2 Freunden (Amaranta und Gabriel) auf den Weg zum Altar (5.320m) gemacht! Wie ich letztes Mal schon geschrieben hab, dieser Vulkan im Nationalpark Sangay mit den neun Gipfeln!
 
Wir sind also hier am Donnerstag Mittag los, und so gegen 7 in Riobamba (könnt fleißigen Lesern bekannt vorkommen von vorherigen Einträgen) angekommen. Nur dieses Mal haben meine lieben Freunde gemeint, dass es mit all den Sachen zu gefährlich sei hier im Terminal einen Direktbus zu nehmen ... und daher haben wir ein ZIEMLICH langen und stressigen Umweg genommen. Im Nachhinein eine etwas ungeschickte Entscheidung weil, da Ferien waren, ALLE die Stadt verlassen haben und auf der Panamericana unterwegs waren --> das heißt die Busse die wir dann auf der Straße in den Dörfern abgepasst haben waren so voll, dass sie uns erst mal haben stehen lassen. Bis wir es Gott sei Dank irgendwann geschafft haben uns reinzudrängeln - nach 3 Stunden im Gang stehen sind wir dann in Riobamba angekommen!
Haben dort das billigste Hostal gesucht, 3 Dollar, ohne Warmwasser. Aber naja, wir hatten eh 3 Tage Campen vor uns, da macht ein Tag mehr oder weniger auch nix mehr aus ...
Den Rucksack hatte ich von Renata ausgeliehen, da ich ja dank dem netten, jungen, von mir hin und wieder doch verfluchten Herrn am Schalter in Frankfurt Airport nur einen Koffer mitnehmen durfte und die Isomatte von der Uni !!! Ja, anscheinend verleiht die Uni kostenlos Campingausrüstung :-)  Und Gummistiefel hab ich mir selbst noch schnell welche zugelegt, da der Trend im letzten Jahr an mir vorüberging.
 
Der Nationalpark ist ziemlich abgeschieden und selten besucht, weil schwer zu erreichen. Wir wussten von einem unserer Profs, dass es wohl 2 Busse am Tag gibt, allerdings nicht die Uhrzeit wann er abfährt. Aber da könnt man ja die Leute dort dann fragen - dachten wir. ABER die wussten das auch nicht wirklich, und nach ca. 10 befragten Leuten hatten wir eine Zeitspanne von 5:00 - 8:30 (und "no hay bus") ... sind also sicherheitshalber um 4 aufgestanden, um zum Terminal zu fahren. Dort wussten sie es auch nicht so genau, aber um ca. halb 7 kam dann tatsächlich ein Bus mit Ziel Candelaria (ein kleines Bergdorf im Nat.Park) :-)
Da dies einer von 2 Bussen war pro Tag war er auch dementsprechend voll - bisher dachte ich ja, die Inder halten diesen Rekord, aber der Bus war Abschuss. Ich hab mir einen Platz neben der Schaltung vorn beim Fahrer sichern können, so ging es 2 Stunden eine ARG schmale Bergstraße hoch durch all die kleinen Dörfer. Dank der Kinder, die ich abwechselnd mal auf meinem Schoß sitzen hatte und der restlichen Menschenmenge hab ich die Abhänge nur am Rande wahrgenommen - sicher besser so !!
Gitb man dem Fahrer noch 10 cent mehr, dann fährt er einen auch noch ein Stückchen weiter bis zu einer Hacienda hoch. Dort zahlt man die Gebühr für den Park und registriert sich im Buch ( der letzte Eintrag von Besuchern vor uns war von vor 2 Wochen --> Ruhe würden wir also sicher haben).
 
Und dann geht´s weiter mit Rucksack und Gummistiefeln, ca. 7 Stunden Aufstieg hinein in die Berge, über einen Weg der teilweise nur aus Schlamm und Matsch besteht (was bei Steigung hin und wieder zum Verhängnis werden kann) bis man zu einer kleinen Ebene kommt, auf ca. 4000 m, dort ist es dann zum Campen ! Man kann (wie wir natürlich dann erst oben erfahren haben) auch "Mulas" mieten, Pferde oder Esel die die Rucksäcke und Zelte hochtransportieren. Schade, bissl spät die Info, und wir haben uns schon gewundert warum uns der Typ unten gesagt hat der Aufstieg dauert 4 Stunden, und wir nach fast 6 h immernoch nicht da waren ... aaaha !
 
Gerade als wir angekommen waren hat es angefangen zu regnen, hatten daher a bissl an Stress schnell das Zelt irgendwo aufzubauen, dass wir in der Hektik durch einen Fluss sind, und nicht bedacht haben dass der vielleicht tiefer ist wie unsere tollen Gummistiefel hoch sind. Socken und Schuhe waren dann also erst mal nass für den Rest der Zeit ...
Im Moment ist auch in dem Park dort eher die regenreichere Zeit, das wussten wir vorher schon und so war es dann auch. ABER es hat sich trotzdem SO gelohnt !!!!!!!!! Sind dann am nächsten Tag weiter aufgestiegen, ca.2 Stunden vom Camp zur Lagune. Haben dort ca. 3 Stunden gewartet ... und tatsächlich haben sich die Wolken kurz verzogen und den Gletscher, die neun im Kreis angeordneten Gipfel und die Lagune freigegeben !!!! Der Anblick war einfach unbeschreiblich, wenn man da steht in der Mitte ...
Überhaupt die Landschaft dort oben ... irgendwie eine vergessene Welt. Auch ein Condor hat sich gezeigt, von denen gibt es in Ecuador freilebend angeblich weniger als 100 ! Riesig und beeindruckend wie er dort geschwebt ist ...
 
---> sind dann also zufrieden und glücklich wieder abgestiegen zum Zelt, eine letzte Nacht frieren und am Sonntag dann der endgültige Abstieg. Haben uns dort oben noch mit Freunden von Amaranta getroffen, die nicht mit dem Bus gekommen sind sondern mit einem Pick-Up (!). Die haben uns dann die 5 Stunden hinten drauf mit zurück nach Quito genommen. Perfekt : so durch die Berge zu fahren, an der Luft ... UND dann hatten wir noch das Glück den Vulkan Tungurahua zu sehen wie er ausbricht. Ein Anblick, soooooooo krass !!!! 
Unterwegs noch in einem kleinen Dorf gehalten und erst mal richtig schön gegessen. Gegen abend hat´s wieder ein bissl geregnet, nicht so praktisch hinten drauf, aber nach den 3 Tagen im Schlamm, war das dann auch mehr oder weniger egal ...
 
 
Sonntag abend um 9:00 dann die langersehnte Dusche, eine warme, weiche Matratze und schöne Erinnerungen an die Tage weit weg von allem  ...
 
 
 
 
 
View more entries
 
View space
Carlitos Racines
View space
Martin
View space
Trine
View space
Andre´`•.¸.¤*¨*¤.ღ
View space
Clemens & Philip
View space
Isabel
View space
Thomas
View space
Andrea Danner